Warum Daira – und was bringt es mir?
Ehrliche Antworten, ohne Marketingsprache.
Über die App
Daira ist eine App für Menschen, die einen Angehörigen pflegen – egal ob Vater, Mutter, Ehepartner oder ein anderes Familienmitglied. Der Name leitet sich vom arabischen Wort für „Kreis" ab, weil Pflege selten alleine funktioniert. Die App entstand aus eigener Erfahrung: Ihr Entwickler hat seinen Vater über mehrere Jahre begleitet. Er weiß, wie chaotisch, erschöpfend und gleichzeitig unsichtbar diese Aufgabe sein kann – und hat Daira gebaut, weil er sich damals genau so eine Lösung gewünscht hätte. Daira richtet sich an pflegende Angehörige, die nicht alles im Kopf behalten können, die Aufgaben im Team aufteilen möchten, und die beim nächsten MDK-Termin gut vorbereitet sein wollen.
Ja, auf jeden Fall. Auch wer alleine pflegt, hat sofort einen Nutzen: Das Pflegetagebuch hilft dabei, den Überblick zu behalten und MDK-Besuche vorzubereiten. Der Medikamentenplan sorgt dafür, dass nichts vergessen wird. Und der Pflegegradrechner gibt eine erste Einschätzung, ob der aktuelle Pflegegrad noch stimmt. Der Pflegekreis – also die Möglichkeit, Familie oder Freunde einzubinden – ist ein optionales Extra. Er ist gedacht für den Moment, wenn jemand anderes mithelfen kann oder soll.
Eine Notizen-App kennt den Kontext nicht. Daira versteht, dass hinter einem Arzttermin eine pflegebedürftige Person steckt, dass Medikamente regelmäßig eingenommen werden müssen, und dass ein Pflegetagebuch kein normales Tagebuch ist, sondern ein Dokument mit rechtlichem Gewicht. Das Pflegetagebuch fragt gezielt nach den Punkten, die der Medizinische Dienst bei einer Begutachtung bewertet – Schlaf, Mobilität, Stimmung, besondere Vorfälle. Der Kalender unterscheidet zwischen Arzttermin, Physiotherapie und Behördengang. Und der Pflegegradrechner orientiert sich am offiziellen Begutachtungsinstrument. Kurz: Daira ist auf Pflege zugeschnitten – nicht nachträglich angepasst.
Der Pflegekreis ist der gemeinsame Raum für alle, die an der Pflege beteiligt sind: Geschwister, Kinder, Nachbarn, ehrenamtliche Helfer. Alle sehen denselben Kalender, dieselben Aufgaben, dieselben wichtigen Informationen – ohne dass jemand ständig per WhatsApp auf dem Laufenden gehalten werden muss. Ob du ihn brauchst, hängt von deiner Situation ab. Wer alleine pflegt und das vorerst bleibt, kann Daira sehr gut ohne Pflegekreis nutzen. Wer sich aber manchmal fragt „Weiß Schwester Lisa eigentlich, dass Papa heute Abend das neue Medikament bekommt?" – für den kann der Pflegekreis echter Stress-Abbau sein.
Praktischer Nutzen
Ein MDK-Besuch dauert oft nur 30 bis 60 Minuten – und in dieser Zeit entscheidet sich, welchen Pflegegrad jemand bekommt. Wer vorbereitet ist, hat einen echten Vorteil. Das Pflegetagebuch in Daira ist so aufgebaut, dass du genau die Informationen festhältst, die für die Begutachtung relevant sind: Wie viel Hilfe braucht dein Angehöriger beim Aufstehen? Gab es nächtliche Unruhe? Wie läuft die Körperpflege ab? Diese Einträge kannst du als PDF exportieren und dem Gutachter vorlegen – als schriftliche Dokumentation über Wochen und Monate. Zusätzlich hilft der Pflegegradrechner, vorab einzuschätzen, welcher Pflegegrad realistisch ist.
Ja. In der Leistungsübersicht findest du eine klare Aufstellung, was die Pflegeversicherung je nach Pflegegrad bezahlt – Pflegegeld, Sachleistungen, Verhinderungspflege, Tagespflege und mehr. Alles übersichtlich nach Pflegegrad gegliedert. Das ersetzt keine Beratung durch einen Pflegeberater oder die Pflegekasse. Aber es gibt dir einen guten Überblick, bevor du das erste Gespräch führst – und hilft dir, die richtigen Fragen zu stellen.
Daira hat einen eigenen Medikamentenplan, in dem du alle Präparate mit Namen, Dosierung, Einnahmezeiten, dem verordnenden Arzt und dem Verfallsdatum hinterlegen kannst. Du behältst den Überblick – und wenn ein Familienmitglied kurzfristig einspringt, weiß es sofort, was zu tun ist. Erinnerungen kannst du ebenfalls einrichten, damit keine Einnahme vergessen wird. Die Daten liegen bei dir – sie werden nicht an Krankenkassen, Apotheken oder andere Stellen weitergegeben.
Daira ist bewusst einfach gehalten. Wer ein Smartphone bedienen kann, findet sich sofort zurecht – kein langer Einrichtungsprozess, keine überladenen Menüs. Pflege ist schon anstrengend genug. Eine App darf das nicht noch schwieriger machen. Deshalb lautet die Grundregel bei Daira: Wenn etwas mehr als drei Taps braucht, wird es vereinfacht. Und falls doch etwas unklar ist – im integrierten Ratgeber findest du Artikel zu den wichtigsten Pflegethemen, geschrieben in einer Sprache, die man versteht.
Beta-Phase & Einstieg
Beta bedeutet: Daira ist fertig genug, um echten Nutzen zu stiften – und gleichzeitig offen für Verbesserungen durch Menschen, die die App wirklich im Alltag einsetzen. Als Beta-Nutzer bekommst du die App kostenlos und hast die Möglichkeit, direkt mitzugestalten. Was fehlt? Was ist umständlich? Was würde dir wirklich helfen? Dein Feedback fließt direkt in die Weiterentwicklung ein. Nach der Beta-Phase wird Daira 1,99 € pro Monat kosten – weniger als eine Tasse Kaffee. Wer jetzt dabei ist, begleitet den Weg dorthin.
Geh auf daira.care, klick auf „Kostenlos testen" und leg einen Account an. Das dauert etwa zwei Minuten. Keine App-Installation nötig – Daira läuft direkt im Browser, auf dem Smartphone genauso wie am Computer. Danach legst du deinen ersten Pflegekreis an, trägst die pflegebedürftige Person ein – und kannst sofort loslegen: mit dem Kalender, dem Medikamentenplan oder dem ersten Eintrag im Pflegetagebuch.
Du musst Pflege nicht alleine tragen.
Daira ist kostenlos in der Beta-Phase. Kein Abo, keine Kreditkarte.
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